Verona - Ein Zwischenstopp auf unserer Heimreise

Aktualisiert: 27. Juli

"Città dell'Amore"
Mai 2017
Nach Tagen in Istrien ging die Fahrt zurück Richtung Schweiz – und wie so oft haben wir uns unterwegs noch einen Zwischenstopp gegönnt: Verona. Nur drei, vier Stunden hatten wir Zeit, aber es war trotzdem eine wunderbare Erfahrung, in dieser Stadt gewesen zu sein.

Mit dem Klapprad und Lilly im Rollrucksack
Wir hatten unsere Klappräder dabei und sind damit quer durch die Stadt gefahren. Auf dem Rücken: Stephan mit Lilly im Rollrucksack, wie schon so oft auf unseren Reisen – und wie so oft auch hier wieder eine kleine Attraktion für sich. Die Leute schauten, lächelten, manch einer blieb kurz stehen.

Das Pantheon Resurrecturis
Die Route führte uns an einigen von Veronas eindrücklichsten Ecken vorbei: am Cimitero Monumentale, dessen imposantes Hauptportal offiziell "Pantheon Resurrecturis" heisst. Der Name steht gut lesbar über dem Eingang und drückt die christliche Hoffnung auf die Auferstehung der Toten aus – das Gebäude verbindet symbolisch die "Stadt der Lebenden" jenseits der Brücke mit der "Stadt der Toten" dahinter. Oben auf dem Portal thront die Statue des Engels der Auferstehung, und am Fuss der Treppe wachen zwei steinerne Löwen: einer schlafend als Symbol für den Tod, der andere wach als Symbol für die Auferstehung. Beeindruckend, wie viel Symbolik in einem einzigen Bauwerk steckt.

Über die Brücke, durch die Altstadt, zur Arena
Weiter ging es dann über die Brücke, die den Fluss quert – mit Blick auf die Kirche San Fermo auf der anderen Seite. Danach führte uns der Weg durch die schmalen, warm-orangefarbenen Gassen der Città Antica, vorbei an kleinen Läden, Cafés und Restaurants, bis zur berühmten Arena di Verona, wo an diesem Tag gerade ein riesiger Bronzekopf für eine Installation aufgebaut wurde.

Eine süsse Pause
Zwischendurch eine Pause, die zu Italien einfach dazugehört: Wir waren essen, und später gab es noch ein Gelato mit Sahne, Waffel und einem Klecks Fruchtsauce, an einem kleinen Tisch mitten in der Altstadt.
Verona, die Stadt der Liebe
Verona kennt man vor allem als Schauplatz von Shakespeares "Romeo und Julia" – die "Stadt der Liebe". Wir kannten es an diesem Tag vor allem als Zwischenstopp auf dem Weg nach Hause, aber auch das hatte seinen ganz eigenen Charme. Genau solche spontanen Zwischenstopps sind es, die aus einer Heimreise noch einmal eine kleine eigene Geschichte machen.
Wo habt ihr schon einmal ganz unverhofft etwas wunderbares erlebt?
Herzlichst Brigitta

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